Archiv der Kategorie: Günna Skripschak

Storris mit Günna Skripschak.

Innere Einkehr

BoffskiLetzte Tage hab ich ma wieder den Günna Skripschak getroffen. Der Günna is ja immer voll im Gesundheitswahn und is ständich irgenswie am rumzappeln. Diesma wollter mich überreden, mit ihn aufe Walz zu gehn.
„Boffski,“ sachter für mich. „Wat hältsse davon, wennwe ma beide wandern gehn? Dat is getz der große Haip.“
„Der wat?“ frach ich ihn.
„Na, dat is voll der Trend. Getz sindse doch alle unterwechs nach Spanien. Pilgerreise und so, weisse?“
„Wandern,“ sarich und kuck an mich runter so weit et geht. „Pilgerreise. Bis nach Spanien. Samma, gehtet noch? Wat glaubsse, wie weit ich kommen tu?“ Innere Einkehr weiterlesen

Telepatie

BoffskiDie Tage war ich ma wieder bein Tönne im Marktkruch für zum Kaatenkloppen. Mit den Ede Piecha und den Günna Skripschak.
„Und?“ sarich. „Wie is, Günna? Warsse wieder ma unterwechs?“
Der Günna ist ja immer irgenswie inne Weltgeschichte unterwechs und bricht sich die Gräten. Wie letzten Sommer inne Pürreneen, wo er ja bein Wandern quer durchen Geröll den Berch runtergepoltert is.
„Jau,“ sachter und kuckt in seine Kaaten. „Achzehn.“
„Habich,“ sacht der Ede. „Und? Wo warsse gewesen?“
„Inne Alpen. Für zum Drachenfliegen. Zwanzich.“
„Habich,“ Ede kuckt angestrengt in seine Kaaten. „Dat habich früher immer bei uns aufen Stoppelfeld gemacht.“ Telepatie weiterlesen

Uhrlaub

BoffskiBoah, Kerr … wat bin ich froh, dat ich wieder zu Hause inne Kollenie bin. Ich war ja dieset Jahr wieder am Steinhuder Meer im Uhrlaub gewesen. Mit unser Bärbel und den Kurzen von unser Bärbel. Weil dat da echt schön is. Und weil ich Bleiente da ohne Probleme auch im Wasser gehn kann. Is ja nich so tief, dat Meer.
Aber weisse, wat ich nicht brauchen kann? Mücken! Janee, ich mein die Viechers. Die andern Mücken kann ich ganz gut gebrauchen. Hömma! Ich hab schon nach zwei Tage ausgesehn wien Warzenschwein auf Trallafitti. Ein roten Pickel am andern. Und gejuckt hat dat … Boah, nee äy! Da hat auch dat Mückenzeuch nicht wirklich geholfen.

Aber dat is ja ma gaanix gegen den Günna Skripschak, nä? Wie ich den die Tage bei ihn Zuhause besucht hab, hater den Arm und den rechten Quanten in Gips gehabt. Uhrlaub weiterlesen

Geblendet

BoffskiKam die Tage ma wieder der Günna Skripschak bei mich vorbei.
„Samma, Boffski,“ sachter so für mich. „Kannze mich ma inne Stadt fahrn?“
„Jawie, Günna? Du has doch selber ein Auto. Oder musse beim Arzt und kannz anschließend nich mehr fahrn, weiler Dich mit Drogen zudröhnt?“
„Nee, ehrlich, ich mach dat gaanich sagen,“ druckster rum.
„Sach bloß die Karre is schon wieder inne Werkstatt?“ frach ich.
„Jau.“ Geblendet weiterlesen

Adzwenzpanik

BoffskiDer Günna Skripschak hat kein Glück mit sein Esjuwi. Weisse ja, nä? Die Sichtbehinderung in Kotmetallic. Kamer die Tage bei mich vorbei und hat mich gefracht, ob ich ihn ma inne Stadt fahrn kann. Seine Karre wär inne Werkstatt.
„Ja wie getz, Günna?“ frach ich zurück. „Schon wieder? Wat is passiert?“
Da wär ihm so ne ältere Dame inne Karre gesemmelt. Aufen Aldi-Parkplatz.
„Ja, Günna,“ sarich so für ihm. „Dat macht man doch nich eimfach so. Da hasse doch bestimmt auch wat falsch gemacht. Adzwenzpanik weiterlesen

Kot-Metallic

BoffskiDer Günna Skripschak hat sich en neuet Auto gekauft. Kamer die Tage bei mich vorbei und hat mich dat stolz gezeicht.
„Und?“ sachter. „Wat sachsse?“
„Is groß,“ sarich.
„Ja, und sonz sachsse nix?“ frachter und hat so ein beleidichten Ton inne Stimme.
„Und irgenswie braun isset,“ sarich, weil ich ihn nich beleidigen wollte. Die Karre war nämlich ‚Kot-Metallic‘, wie der Kurze von unser Bärbel immer für sone Farbe sacht. Kot-Metallic weiterlesen