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Neuet Buch in Arbeit

Tach zusamm.

Mein Aufschreiber war ja krank gewesen und konnte sich nich um meine Angelegenheiten kümmern. Naja, is verständlich. Wenne mite Fott inne Furzmulde liechs und miten Schnodder kämpfs und wegen ein flotten Otto immer den Jusseihn Bolt machen muss, damite rechtzeitig vor dat große Donnern zum Kachelzähln komms, hasse kein Kopp für die Geschichten von andere. Diesen bösen Virus war diesma echt hartnäckig und is immer wieder zurück gekommen. Hat fast acht Wochen gedauert, bisser den wieder los war.

Aber nu kanner wieder Gas geben. Getz hater sich ma wieder die Notizen rausgenommen, wo er sich immer wat über meine Erlebnisse aufschreim tut. Vielleicht gibtat ja schon am Ende vom Jahr ein neuet Buch mit Storris ausse Kollenie. Versprechen kanner aber nix. Weiss ja, wie dat immer is, nä? Kommt immer wat dazwischen. Aber et wird schon langsam.

Vielleicht is diesma sogar wat von meine Bille mit dabei. Mein Aufschreiber is ja mit meine liebe Bille … nee, ich hab da nur wat im Auge … janee, der is ja mit sie in Kontakt. Der hat so ein übersinnlichen Draht, weisse? Naja, und die Bille gibt ihn ebend manchma ihre Geschichten zum Lesen, wennse sich treffen. Mich selbst darf se ja nich besuchen tun. Dat würd Probleme mite Zeitlinie geem, sacht ihrn Chef. Und deshalb besuchtse alle andern. Nur mich nich. Find ich echt gemein.

Aber so is dat nu ma mite himmlische Gefilde. Kannze nix machen. Da müssen we durch.

Wer in dat Buch mit dabei is? Naja, is ja wohl klar, oder? Neben meine Bille … janee, ich hab da wirklich nur wat im Auge … schnüff … is auch wieder unser Omma dabei, der Herr Heppelmann, Birkan, Tönne und natürlich Hebbert Honselmeier, die alte Saufziege. Günna Skripschak und die Skatrunde, Kucklinskis Marcel mit sein schwatten Möchtegern-Rennwagen, der Pastor Jupp Andreijczak, der Kurze von unser Bärbel, die olle Schickedanz mit ihrn Silberblick und viele andre Männer und Frauen ausse Kollenie.

Also: Freut Euch drauf. Gibt wat zu Schmunzeln und zu lachen.

Boah, ey!

So heißt mein neuet Buch.

Boah, ey!

Mein Aufschreiber hat lange dran rumgefrickelt, neben seine normale Arbeit. Ich hab ihn ma gefracht, wieso dat Buch denn son komischen Titel hat. Und da hater mich gesacht, datter den Titel so gewählt hätte, weil er ma vor den Kompluter gesessen hat und sich gedacht hat:
„Boah, ey! Wat is dat für ein Aufwand, nur damit andre ihrn Spaß haben.“
Naja, und dann hater sich vorgestellt, wie ich wohl vor die gesammelten Werke stehn würde. Da konnte ich getz erssma nix zu sagen. Aber dann hater mich den Berch von Papier gezeicht, dener sich ausgedruckt hat. Boah, ey! weiterlesen